Der heilige, fromme Fürst Daniel von Moskau

Der heilige, fromme Fürst Daniel von Moskau

Der heilige, fromme Fürst Daniel von Moskau wurde im Jahr 1261 in Wladimir geboren. Er war der vierte Sohn des heiligen Alexander Newski. Der Junge verlor früh seine Eltern. Im Alter von elf Jahren erhielt er Moskau mit den angrenzenden Gebieten als Lehen. Zu jener Zeit war das Fürstentum Moskau klein und unbedeutend. Doch mit der Zeit festigte und erweiterte Fürst Daniel es. In Zeiten innerer Unruhen trat Daniel oft als Vermittler zwischen verfeindeten Fürsten auf. Niemals griff Fürst Daniel zu den Waffen, um fremde Länder zu erobern. Doch mehrmals stellte er eine Truppe auf, um Moskau zu verteidigen. So errang er im Jahr 1300 einen Sieg über die Truppen von Rjasan und der Horde. Dies war der erste Sieg russischer Truppen über das mongolisch-tatarische Heer. Bald darauf starb Daniils kinderloser Neffe, der Fürst von Perjaslawl, Ioann. Er vermachte seine Ländereien Moskau. So begann der Aufstieg der zukünftigen Hauptstadt des russischen Staates, und der Grundstein für die Vereinigung der russischen Länder wurde gelegt. Im Jahr 1303 erkrankte Fürst Daniil schwer. Vor seinem Tod trat er in das von ihm gegründete Danilow-Kloster ein.