Ikonen der Gottesmutter, genannt „Das Zeichen“

Ikonen der Gottesmutter, genannt „Das Zeichen“

Die Ikone der Gottesmutter, genannt „Das Zeichen“, zeigt die Heilige Jungfrau Maria mit zum Gebet erhobenen Händen. Auf ihrer Brust, vor dem Hintergrund eines runden Schildes, befindet sich das segnende Christuskind. In Russland tauchten die Ikonen „Zeichen“ im elften und zwölften Jahrhundert auf. Ihren Namen erhielten sie nach einem Wunder, das sich im Jahr 1170 in Nowgorod ereignete. Damals näherten sich Truppen mehrerer Fürsten der Stadt. Den Einwohnern von Nowgorod blieb nur noch zu beten. Dem Erzbischof von Nowgorod, Ilja, wurde offenbart, dass man mit dem Bildnis der Heiligen Jungfrau Maria um die Stadtmauer herumziehen müsse. Der Überlieferung zufolge schossen die Feinde eine Wolke von Pfeilen auf den Kreuzzug. Einer davon traf das ikonografische Antlitz der Königin des Himmels. Plötzlich sahen alle, wie Tränen aus ihren Augen flossen und sich die Ikone mit ihrem Antlitz der Stadt zuwandte. Als die Feinde dieses Zeichen sahen, flohen sie entsetzt. Heute wird die wundertätige Ikone im Sophienkathedralen von Nowgorod aufbewahrt. Es gibt auch andere wundertätige Kopien der Ikone „Das Zeichen“: Kursk-Korenna, Abalatska und andere.