Palmsonntag wird genau eine Woche vor Ostern gefeiert. In der kirchlichen Tradition wird dieser Feiertag auch Einzug des Herrn in Jerusalem genannt. An diesem Tag erinnern sich die Gläubigen daran, wie Christus eine Woche vor seiner Kreuzigung in die Hauptstadt Israels kam. Die Einwohner der Stadt begrüßten Ihn feierlich – als den verheißenen Messias, den Gesandten Gottes. Viele von ihnen legten Palmzweige unter die Füße Christi (so begegnete man damals gewöhnlich Königen und prominenten Militärführern).Die Menschen glaubten, dass Christus kommen würde, um ihr Leben zu verändern, aber die meisten erwarteten von ihm keine Predigt über Liebe und ewiges Leben, sondern einfache irdische Dinge. Vor allem hofften die Juden, dass er eine Rebellion gegen die Römer anführen würde.Als dies nicht geschah, begannen sich die Menschen allmählich vom Erlöser zu entfernen, und nach einigen Tagen wurde eine Verschwörung gegen ihn gebildet, die zur Kreuzigung Christi führte.Deshalb war das Fest des Einzugs des Herrn in Jerusalem in der kirchlichen Tradition immer sowohl traurig als auch freudig. An diesem Tag begrüßten die Menschen ihren Retter, aber er wusste, dass so seine Reise nach Golgatha begann. Und gleichzeitig wird dem zukünftigen schändlichen Tod die Auferstehung folgen, die anderen Menschen den Weg zum ewigen Leben öffnen wird.
Die Verkündigung ist einer der zwölf großen kirchlichen Feiertage. Vor mehr als zweitausend Jahren geschah in der kleinen Stadt Nazareth ein Wunder, das von Hunderten alttestamentlicher Propheten und rechtschaffenen Menschen, Millionen von Menschen, erwartet wurde. Göttliche Natur vereint mit dem Menschen. Gott nahm Fleisch an und wurde Mensch. Aber äußerlich sah alles nicht so monumental aus, wenn auch nicht weniger wunderbar. Maria lebte in Nazareth. Zu diesem Zeitpunkt war sie bereits verwaist und lebte bei einem älteren Witwer, einem Zimmermann Joseph. Nach damaliger Tradition waren sie verlobt, aber Joseph war der Hüter der Tugenden Marias und nicht ihr Ehemann. Einmal, als Joseph nicht zu Hause war, erschien der Jungfrau der himmlische Bote, der Erzengel Gabriel. „Freue dich, Gesegnete! Der Herr ist mit dir!“, begrüßte er Maria. Gabriel sagte dem Mädchen, dass sie schwanger werden und den Sohn Gottes gebären würde, der der Retter der Menschheit werden würde. Marias Demut, Gehorsam und Glaube waren so groß, dass sie keinen Augenblick zweifelte. „Siehe, der Diener des Herrn; mir geschehe nach deinem Wort“, sagte die Allerheiligste Muttergottes.



Liebe Brüder und Schwestern, heute ist der dritte Jahrestag des gesegneten Todes von Vater German.
Seine helle, freundliche und kluge Gestalt ist immer vor uns – in unserer Erinnerung! Erinnern wir uns an Vater German, in dem Glauben, dass ein menschenfreundlicher Gott ihm alle freiwilligen und unfreiwilligen Sünden vergeben und ihn in den Dörfern der Rechtschaffenen ruhen lassen wird.
Ewige Erinnerung an Erzpriester German!
Am Sonntag, d.10.04.2022 wird um 13.30Uhr am Friedhof ein Gedenkgottesdienst stattfinden.


