Allerheiligsten Theotokos Am nächsten Tag nach Weihnachten feiern wir den Sobor der Allerheiligsten Theotokos, das Gedenken an den heiligen Josef den Verlobten, König David (den leiblichen Vorfahren des Herrn Jesus Christus) und den heiligen Jakobus, den Bruder des Herrn, den Sohn aus der ersten Ehe des heiligen Josef des Verlobten. Jakobus begleitete zusammen mit seinem Vater Josef die Mutter Gottes und das göttliche Jesuskind auf ihrer Flucht nach Ägypten.
FROHE WEIHNACHTEN!
Liebe Brüder und Schwastern, an diesem wunderbaren, strahlenden Tag möchten wir Ihnen allen von Herzen zum großen Fest der Geburt unseres Herrn Jesus Christus gratulieren. Christus ist geboren – Lobpreis und Ehre ihm!
Wir wünschen Ihnen von Herzen weihnachtliche Freude, göttlichen Beistand bei all Ihren guten Taten sowie Frieden und Wohlstand. Lassen Sie uns Gott für all seine vergangenen Barmherzigkeiten danken und ihn um seine allmächtige Hilfe und seinen Segen für das neue Jahr bitten, damit wir es in Frieden und Heil verbringen können.

Der heilige Metropolit Petrus lebte an der Wende vom dreizehnten zum vierzehnten Jahrhundert. Er wurde in Wolhynien geboren, trat früh in ein Kloster ein und wurde Mönch. Das Kloster, das er in seiner Heimat gründete, wurde schnell berühmt. Zu dieser Zeit weihte nur der Patriarch von Konstantinopel den Metropoliten – den Primas der russisch-orthodoxen Kirche. Im Jahr eintausenddreihundertachtundachtzig ernannte Patriarch Athanasius den Heiligen Petrus zum russischen Metropoliten. Zu den wichtigsten Handlungen des Heiligen gehörte die Verlegung der Metropolitenkathedra von Wladimir nach Moskau. Er bemühte sich, die rivalisierenden russischen Fürsten vor einem gemeinsamen Feind zu vereinen. Metropolit Peter sagte prophetisch die Befreiung vom Tatarenjoch voraus. Auch zweifelte er nicht am künftigen Aufstieg Moskaus zum Zentrum von ganz Russland.


