Liebe Brüder und Schwestern, morgen ist einer der zwölf wichtigsten Feiertage (Darstellung des Herrn im Tempel) und so freuen wir uns euch mitzuteilen, dass ab 10.00h wieder die Liturgie stattfinden kann.
Im XI Jahrhundert gab es einen großen Streit in Konstantinopel. Einige lobten den heiligen Basilius den Großen (Basilianer), als einen festen und strengen Lehrer, andere den Heiligen Johannes Chrysostomus (Johniten), für seine außergewöhnliche Beredsamkeit, die dritten den Heiligen Gregor der Theologe (Gregorianer), da er die Dogmen des Glaubens zutiefst verstand. Tatsächlich war es schwierig zu entscheiden, welcher der Heiligen höher einzuschätzen war, denn jeder war auf seine Weise großartig. Der Streit beleidigte das Andenken an die Heiligen. Und so erschienen sie Bischof Johannes von Euchaet zuerst einzeln, dann alle zusammen und erklärten einstimmig: „Wir sind eins in Gott, es gibt weder den Ersten noch den Zweiten unter uns. Wenn ihr also einen von uns nennt, werden andere ihm folgen. Bitte beendet diesen Streit und vereint die Erinnerung an uns an einem Tag“.
Der Heilige Johannes beeilte sich, die Höflinge über das zu informieren, was er gesehen hatte, und richtete am 30. Januar ein Fest zu Ehren der drei Heiligen ein. Im Januar gibt es eine getrennte Erinnerung an sie und am Ende des Monats – ein gemeinsames oder Konzil von drei Heiligen, unseren Lehrern der Liebe und Einmütigkeit des Glaubens.

Im Rahmen des Treffens zwischen Seiner Eminenz Erzbischof Tichon von Ruza, Administrator der Diözese Berlin-Deutsch, und Weihbischof Rolf Steinhäuser, Apostolischer Administrator der Erzdiözese Köln der römisch-katholischen Kirche. Vladyka Tichon besuchte die Gemeinde der Heiligen Apostelgleichen Konstantin und Helena in Köln.

