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Die Geburt unseres Herrn Gottes und Erlösers Jesus Christus

Frohe Weihnachten!!!

An diesem Tag ereignete sich in der kleinen Stadt Bethlehem etwas Unvorstellbares – ein Kind, der Sohn Gottes, kam zur Welt. Jesus Christus wurde auf übernatürliche Weise von der Jungfrau Maria geboren, die wir seitdem als Gottesmutter bezeichnen.

Als er auf die Erde kam, wurde er nicht mit Ehren, Adel und Reichtum empfangen. Er hatte nicht einmal eine Wiege wie alle anderen Kinder, er hatte auch keine Unterkunft – er wurde außerhalb der Stadt in einer Höhle geboren und in eine Krippe gelegt, in die man Futter für Tiere legt.
Die ersten Gäste des göttlichen Kindes waren keine Könige und Adligen, sondern einfache Hirten, denen der Engel die Geburt Christi verkündete: „Ich verkünde euch eine große Freude, die allem Volk widerfahren wird: Denn euch ist heute in der Stadt Davids der Retter geboren, welcher ist Christus, der Herr! Und das habt zum Zeichen: Ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen“ (Lk 2,10-12).

Die Hirten eilten als Erste herbei, um den neugeborenen Retter anzubeten. Zu dieser Zeit kamen die Weisen aus dem Osten mit Geschenken für den König der Welt (die Weisen waren alte Weise). Sie erwarteten, dass bald der große König der Welt auf die Erde kommen würde, und ein wundersamer Stern wies ihnen den Weg nach Jerusalem.
Die Weisen brachten dem Kind Geschenke: Gold, Weihrauch und Myrrhe. Diese Geschenke hatten eine tiefe Bedeutung: Gold wurde dem König als Tribut gebracht, Weihrauch als Gott und Myrrhe als Mensch, der sterben muss (in jenen fernen Zeiten salbte man die Verstorbenen mit Myrrhe).

An diesem Tag ereignete sich in der kleinen Stadt Bethlehem etwas Unvorstellbares – ein Kind, der Sohn Gottes, kam zur Welt. Jesus Christus wurde auf übernatürliche Weise von der Jungfrau Maria geboren, die wir seitdem als Gottesmutter bezeichnen.Aber wurde der neugeborene Christus wirklich so empfangen? Die Heilige Kirche besingt, dass die gesamte Schöpfung Gottes den Erlöser empfing: Engel brachten ihm Gesänge, die Heiligen Drei Könige brachten ihm Geschenke, Hirten empfingen das Kind, die Erde bereitete eine Höhle als Krippe vor, und die Jungfrau Maria wurde die Mutter des Herrn.
Weihnachten beendet die vierzigtägige Weihnachtsfastenzeit (die Fastenzeit), am Vorabend des Festes wird streng gefastet. Nach Weihnachten beginnen die Weihnachtsfeiertage – die heiligen Tage oder 12 Tage, an denen das Fest gefeiert wird.
Weihnachten beendet die vierzigtägige Weihnachtsfastenzeit (die Fastenzeit), am Vorabend des Festes wird streng gefastet. Nach Weihnachten beginnen die Weihnachtstage – die heiligen Tage oder 12 Tage, an denen das Fest gefeiert wird.

Der Heilige Spiridon, Bischof von Trimythous

Der Heilige Spyridon von Trimythous wurde Ende des dritten Jahrhunderts auf der Insel Zypern geboren. Es ist bekannt, dass er Hirte war, eine Frau und Kinder hatte. Er gab sein gesamtes Vermögen für die Bedürfnisse seiner Mitmenschen und Fremden aus. Nach dem Tod seiner Frau wurde Spiridon zum Bischof der zypriotischen Stadt Trimythous gewählt. Nach Aussagen von Kirchenhistorikern nahm der Heilige Spiridon im Jahr 325 am Ersten Ökumenischen Konzil teil. Er geriet in einen Streit mit einem Verfechter der arianischen Häresie. Der Begründer dieser Häresie, der Presbyter Arius, war der Ansicht, dass Jesus Christus nur ein Vermittler zwischen Gott und der geschaffenen Welt und nicht der Sohn Gottes sei. Die einfache und eindringliche Rede des Spiridon konnte seinen Gegner überzeugen. Dieser erkannte seinen Irrtum und ließ sich taufen. Auf demselben Konzil begründete Bischof Spiridon das Dogma der Dreifaltigkeit. Der Heilige Spiridon wird nicht nur als brillanter Prediger und Theologe, sondern auch als fürsorglicher Seelsorger in Erinnerung behalten. Der Überlieferung zufolge wurde durch seine Gebete die Dürre durch Regen abgelöst und Kranke wurden geheilt. Teile der Reliquien des Heiligen ruhen auf der Insel Korfu und in Rom.

 

 

 

Liebe Brüder und Schwestern, morgen findet um 15 Uhr Krankensalbung statt.